Audio-Dateiformate

PCM-Formate

Damit Sie Ihre Musik in vollen Zügen genießen können, bietet Audirvana einen universellen Service, der alle benötigten Formate unterstützt, so dass Sie Ihre Audiodateien abspielen können, ohne sie verändern oder herabstufen zu müssen. Es gibt zwei Hauptfamilien von digitalen Audioformaten: Pulse Code Modulation (PCM) und Direct Stream Digital (DSD).

Das PCM-Protokoll ist das bei weitem am häufigsten verwendete in Computern. Das PCM-Protokoll ist das bei weitem am häufigsten verwendete in Computern. Es wird von Computern nativ unterstützt und beschreibt jede Probe unabhängig von den vorherigen in absoluten Werten. Es ist die Grundlage des WAV-Formats oder des AIFF von Apple, das Metadaten enthält. Je nach dem Takt, der zur Digitalisierung einer PCM-Datei verwendet wird, kann sie 44.100 oder 48.000 Samples pro Sekunde haben (oder ein Vielfaches dieser Werte: 88,2 kHz, 176,4kHz, 96kHz, 192kHz usw.). Jeder Wert wird auf einer Skala von ±32.767 quantifiziert (vorzeichenbehaftete 16-Bit-Binärcode-Kodierung). Mit 24 Bit haben wir mehr Werte, die die dynamischen Nuancen subtiler reproduzieren, aber die Geschwindigkeit und die Größe der Dateien steigen. Das CD- oder Red-Book-Format beispielsweise enthält eine Abtastrate von 44,1kHz mit 16 Bit in Stereo, d.h. eine Bitrate von 1.411 kb pro Sekunde (1.411k = 44100 x 16 x 2). Darüber hinaus gibt es die Formate High Resolution (HiRes), High Definition (HD) oder Studio Master.

Zur Verwaltung großer Abtastraten, einschließlich der Dateigrößen und des benötigten Speicherplatzes, wurden Komprimierungsformate entwickelt, die es ermöglichen, das senderseitige Signal zu kodieren und dann während der Wiedergabe zu dekodieren, daher der Ausdruck CODEC (Codierungs- und Dekodierungskontraktion). Die Komprimierung kann verlustfrei erfolgen ( FLAC, Apple Lossless-ALAC, WMA Lossless, WavPack und APE-Formate). Oder sie kann verlustbehaftet sein, mit der Löschung von kleineren Audiodaten, die durch dominantere Daten verdeckt sein sollen, und mit Datenraten, die oft zwischen 128 kbps und 320 kbps liegen, d.h. zwischen 10 und 4 Mal weniger Daten als das CD-Format (MP3, WMA, AAC usw.).

MQA-Format

Audirvana war die erste Anwendung in seiner Kategorie, die MQA (Master Quality Authenticated) integrierte, ein neueres PCM-Format, das die Studio-Master-Audioqualität in einer Datei wiedergibt, die klein genug ist, um gestreamt oder heruntergeladen werden zu können. Die Verwendung eines DAC mit dem "MQA-Decoder" maximiert die MQA-Qualität. Wenn Ihr DAC ein "MQA-Renderer" ist, wird die Decodierung zwischen Anwendung und DAC gemeinsam genutzt, wodurch die gleiche optimale Qualität garantiert wird. Schließlich kann Ihr DAC, selbst wenn er nicht MQA-kompatibel ist, die Dateien trotzdem lesen, und Sie profitieren von ihrer hohen Auflösung, insbesondere von einer zweifachen Abtastung.

DSD-Format

DSD ist ein von Sony und Philips entwickeltes Protokoll. Es basiert auf der binären Kodierung von Ton mit einer sehr hohen Abtastrate, die 64 bis 128 Mal so hoch ist wie die der CD. Es bietet daher eine sehr gute Impulsantwort. Der Code kann nur zwei Werte haben: +1 (wenn das Signal nach oben geht) oder -1 (wenn das Signal nach unten geht). Die Impulsdauern bestimmen also die Amplitude des Signals (Pulse Density Modulation).  

Wenn Ihr Computer und Ihr DAC ebenfalls kompatibel sind, dann können Sie die DSD-Wiedergabe von Anfang bis Ende genießen.

 

Der ASIO-Treiber unter Windows unterstützt nativ das DSD-Format. Unter MacOS und mit Wasapi kann die native DSD-Wiedergabe immer noch an einen kompatiblen DSD-DAC erfolgen, indem in den Audirvana-Audioeinstellungen das Protokoll "DSD über PCM" ausgewählt wird, das ein natives DSD-Signal in dem vom Betriebssystem als PCM angesehenen Format weiterleitet. Beachten Sie jedoch, dass dadurch die maximal nutzbare Abtastfrequenz des DACs halbiert wird.

Selbst wenn Ihr DAC nicht nativ DSD-kompatibel ist, ermöglicht Ihnen Audirvana die Dekodierung und das Lesen aller DSD-Dateien sowie der ISO-Abbilder von SACD-Disks.

Da das DSD-Format aus einer sehr hochfrequenten Binärzifferkodierung (0 oder 1) besteht, können seine Abtastwerte nicht multipliziert oder geteilt werden, es sei denn, sie werden nach unten in PCM und dann wieder in DSD konvertiert. Natives DSD erlaubt also keine digitale Verarbeitung wie z.B. Lautstärkeregelung oder EQ.

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